azalea-1436331_640In fast jedem Garten kann er gesehen werden, der Rhododendron. Es gibt ihn in den unterschiedlichsten Farben und bei guter Pflege kann er beachtlich groß werden. Bekannt ist der Rhododendron auch unter den Namen Alpenrose oder Rosenbaum und in kleinerer Ausführung heißt er einfach Azalee.

Ungefähr 1.000 unterschiedliche Arten gibt es von dem Rhododendron aber um wirklich das Optimale aus ihm heraus zu holen, muss sein Standort genau gewählt werden. Die Pflanze sollte nie in der prallen Sonne oder im Schatten platziert werden, darum eignet sich der Halbschatten am besten. Ein Rhododendron ist geradezu prädestiniert, um im Schatten einer anderen Pflanze oder eines Baumes seinen Platz zu finden.

Pflanzzeit und Bodenbeschaffenheit

Die beste Zeit um einen Rhododendron zu pflanzen ist Anfang März bis Mitte Mai und der Boden sollte bestenfalls kalk frei, locker, sauer und unbedingt wasserdurchlässig sein. Das Pflanzloch muss drei- oder besser noch viermal breiter als der Wurzelballen sein, bei der Tiefe reicht nur wenig mehr, als der Ballen groß ist. Ist die Pflanze im Boden, sollte Drumherum eine etwa drei Zentimeter hohe Schicht aus Kiefern- oder Fichten Mulch gestreut werden. So bleibt der Boden länger feucht und das Unkraut kommt nicht so schnell hindurch. Allerdings hat die Mulch Schicht einen Nachteil, denn im ungünstigsten Fall verursacht sie einen Stickstoffmangel, um den wieder auszugleichen hilft der Zusatz von Hornspänen.

Diese können gleich als Dünger gesehen werden oder es wird noch etwas Volldünger dazu gegeben. Gedüngt werden sollte die Pflanze einmal bevor sich die Blüten voll entfaltet haben und noch einmal zwischen Ende Juni bis Mitte Juli.Rhododendron ist ziemlich anfällig für Krankheiten, werden diese aber früh genug erkannt, kann die Pflanze sehr alt werden. Am meisten kommt es vor, dass sich die Blätter braun verfärben oder sich Fraßspuren zeigen. Ist beides noch nicht weit fortgeschritten kann es helfen, einen anderen Standort zu finden.

Wurde zu wenig gewässert kann das gut an eingerollten Blättern erkannt werden, das ist eine Art Selbstschutz, denn der Rhododendron verringert so seine Verdunstungsfläche. Wird jetzt gut gewässert, kann die Pflanze das gut überstehen. Allerdings darf keine Staunässe entstehen, denn die ist wiederum auch nicht gut. Rinden Mulch kann hier schützen, damit das Problem gar nicht erst entsteht, denn der speichert Wasser und das wird nach und nach abgegeben.Rhododendron muss auch in regelmäßigen Abständen geschnitten werden, hier ist der richtige Zeitpunkt wichtig und der liegt einmal vor der ersten Blüte und danach. Je nach Sorte ist das ein Zeitraum von Mitte Februar bis Anfang März oder bis Ende Mai.